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Herausnehmbare Zahnspange: Schonende und effiziente Gebisskorrektur

Besonders häufig wird eine herausnehmbare Zahnspange im Rahmen der Kieferorthopädie für Kinder während des Übergangs vom Milchzahn- zum bleibenden Gebiss verordnet, also im Normalfall zwischen dem neunten und dem zwölften Lebensjahr.

Als Zahnspange für Kinder kann die herausnehmbare Zahnspange aber auch schon für die Kieferregulierung ab dem vierten Lebensjahr sinnvoll sein. Eine herausnehmbare Zahnspange für Erwachsene hingegen wird hauptsächlich für die Korrektur von leichteren Zahnfehlstellungen im Gebiss genutzt.

Wenn die Zahnspange herausnehmbar ist, kann sie jederzeit leicht entnommen werden, beispielsweise für Mahlzeiten. Das Tragen einer herausnehmbaren Zahnspange erfordert daher viel Disziplin: Wenige Tage Pause können bereits einen großen Rückschritt bei der Neuausrichtung der Zähne bewirken.

Lose Zahnspangen: Arten

Die klassische herausnehmbare Zahnspange besteht aus einer Kunststoffbasis, an der Klammern und Korrekturelemente aus Edelstahldraht befestigt sind. Je nach Befund verfügt die abnehmbare Zahnspange auch über Stellschrauben, die nach Anweisungen des behandelnden Kieferorthopäden selbsttätig zuhause nachgezogen werden können, um die Zahnkorrektur an die aktuellen Fortschritte anzupassen. Jede herausnehmbare Zahnspange wird im Dentallabor genau für den individuellen Befund passend angefertigt.

Lose Zahnspangen der sogenannten Funktionskieferorthopädie (FKO) unterteilen sich unter anderem in Aktivatoren, Bionatoren, Funktionsregler, Doppelvorschubplatten und Mundvorhofplatten. Das Prinzip der FKO nutzt die in der Mundhöhle wirkenden Muskelkräfte, um Verschiebungen von Zähnen und im Kiefer zu erreichen.

Für eine optisch unauffällige Zahnkorrektur kann die herausnehmbare Zahnspange durchsichtig gestaltet werden, wie beispielsweise bei den markengeschützten Invisalign®-Zahnspangen und Clear Alignern. Es handelt sich um lose Zahnschienen aus transparentem Kunststoff, die nicht verstellbar sind und die Zähne von beiden Seiten umschließen. Alle paar Wochen werden sie durch ein an den Behandlungsfortschritt angepasstes Modell ersetzt.

Herausnehmbare Zahnspange: Vorteile und Nachteile

Anders als bei einer festen Zahnspange muss man nicht seine Ernährungsgewohnheiten anpassen. Da sie jederzeit entnommen werden kann, gestaltet sich außerdem die Zahnpflege weniger aufwändig. Natürlich muss auch eine herausnehmbare Zahnspange stets sehr gründlich gereinigt werden, wobei unter anderem die Zahnbürste und spezielle Reinigungstabletten zum Einsatz kommen. Je nach Befund kann es ausreichen, eine lose Zahnspange nachts zu tragen.

Es ist zu empfehlen, Kinder spätestens mit neun Jahren für einen Kontrolltermin beim Kieferorthopäden anzumelden. Denn in den kindlichen Wachstumsphasen, wenn Zähne und Kiefer noch leichter formbar sind, können herausnehmbare Zahnspangen sehr gut zur Korrektur auch von ausgeprägten Kieferanomalien eingesetzt werden.

In der Regel erfordert das Behandlungsziel jedoch ein nahezu ganztägiges Tragen der herausnehmbaren Zahnspange. Gerade für junge Menschen ist es häufig schwierig, die nötige Disziplin aufzubringen. Zu den Nachteilen gehört auch, dass die abnehmbare Zahnspange beim Sprechen stören kann. Im Vergleich zu einer festen Zahnspange dauert die Behandlung in der Regel länger. Denn die Wirkung einer festen Zahnspange ist, indem sie rund um die Uhr im Mund verbleibt und auch die Zahnwurzeln bewegen kann, bei vielen Befunden intensiver.

Herausnehmbare Zahnspange: Kosten

Wie viel eine lose Zahnspange kosten kann, hängt von sehr vielen Faktoren ab. In den konkreten Preis einer herausnehmbaren Zahnspange fließen unter anderem das Alter bei Behandlungsbeginn, die Behandlungsdauer, die genaue Gestaltung der Zahnspange, die Tragedisziplin und die Art der Krankenversicherung ein.

In der Regel sind die Kosten niedriger, wenn die Behandlung mit der losen Zahnspange vor dem 18. Lebensjahr abgeschlossen ist. Im Bereich der herausnehmbaren Zahnspangen ist von der vollständigen Kostendeckung durch die Krankenkasse bis zu niedrigen fünfstelligen Beträgen alles möglich. Meistens liegen die Kosten zwischen wenigen hundert und wenigen tausend Euro. Erkundigen Sie sich also vor dem Behandlungsbeginn gründlich bei Ihrem Kieferorthopäden und Ihrer Krankenkasse über die zu erwartenden Gesamtkosten.

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