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Experten-Sprechstunde

Behandlung von Parodontose mit PerioChip ®

Duran Yalcinkaya Pinneberg

In dieser Experten-Sprechstunde beantwortet Dr. med. dent. Duran Yalcinkaya, Zahnarzt aus Pinneberg, Fragen von Patienten zum Thema: Behandlung von Parodontose mit PerioChip ®

Grundsätzlich sind Schmerzen beim Zähneputzen ein Alarmsignal Ihres Körpers und Sie sollten auf jeden Fall zum Zahnarzt gehen. Es könnte sich in Ihrem Fall um eine Zahnfleischentzündung, eine sogenannte Gingivitis handeln. Diese kann sich im weiteren Verlauf zu einer Entzündung des Parodonts, also des gesamten Zahnhalteapparates entwickeln, was schwerwiegende Folgen für den Erhalt gesunder Zähne haben kann.
Grundsätzlich sind bei dieser Diagnose verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, die ein Laie nur schwer erkennen kann. Beispielsweise sind hier die verstärkte Neigung zu Zahnfleischbluten, Schwellungen und leichte Verfärbungen zu nennen. Hinzu kommen bakterielle Beläge, die für verfärbte Ablagerungen und in der Folge ggf. zu Mundgeruch führen. Auch können gelegentlich auftretende Schmerzen und Lockerungen von Zähnen Indikatoren hierfür sein. Oft beobachten Patienten auch das „Längerwerden“ von Zähnen. Dieses geschieht dadurch, dass das Zahnfleisch sich an den Zahnhälsen zurückzieht.
Prinzipiell liegt dieses daran, dass sich Bakterien im Mundraum vermehren und unter bestimmten Bedingungen optimalen Lebensraum vorfinden. Bakterien finden Sie in der Form von Zahnbelägen (Plaque) vor, die sich durch den Speichel zu Zahnstein umbilden, wenn sie nicht rechtzeitig entfernt werden. Hierdurch entsteht ein Spaltraum im Zahnhalteapparat, eine sogenannte „Zahnfleischtasche“, in der sich die Bakterien leider sehr wohl fühlen und festsetzen.
In der Theorie kann eine Parodontitis durch die richtige Mundhygiene vermieden werden. Hierzu gehören neben dem regelmäßigen Putzen der Zähne die Zuhilfenahme und Anwendung von Zahnseide und sogenannten „Interdentalbürsten“, also „Zahnzwischenraumbürsten“. In der Praxis ist es jedoch so, dass viele Patienten gar nicht die Möglichkeit haben, „optimal“ zu putzen, da dies durch die Stellung der Zähne, etc. verhindert wird. Hier ist unbedingt zur regelmäßigen professionellen Zahnreinigung (PZR) anzuraten, bei der alle Beläge entfernt werden und die Oberflächen der Zähne so poliert werden, dass eine erneute Anhaftung von Plaque erschwert wird.
Eine Parodontitis kann leider sehr folgenschwer sein. Bleibt diese unbehandelt, betrifft sie nicht nur die Gesundheit Ihres Zahnfleisches und Ihrer gesunden Zähne, sondern kann sich auf Ihren gesamten Körper auswirken. Mittlerweile bekannt sind Auswirkungen zum Beispiel auf das Herz-Kreislauf-System. So steigt beispielsweise Ihr Herzinfarktrisiko deutlich. Auch sind Auswirkungen auf die Gefahr von Frühgeburten in der Schwangerschaft bekannt. Daher sollten schwangere Frauen, bzw. Frauen mit Kinderwunsch unbedingt die Gesundheit ihres Zahnfleisches von ihrem Zahnarzt überprüfen lassen.
Eine Parodontitis-Erkrankung muss in regelmäßigen Abständen medizinisch behandelt werden, damit ein Fortschreiten verhindert werden kann. Neben professioneller Zahnreinigung und der Möglichkeit der Anwendung von Antibiotika erzielt die Behandlung mit PerioChip ® gute Ergebnisse. Leider ist eine Parodontitis-Behandlung nicht mit einer einzelnen Sitzung abgeschlossen. Jedoch erzielen regelmäßige Behandlungen in Verbindung mit einer professionellen Reinigung, ggf. der Zuhilfenahme von Antibiotika und PerioChip ® sehr gute Ergebnisse und hervorragende Behandlungserfolge.
Es handelt sich hier um ein kleines Plättchen (4x5mm) aus Gelatine, welches den Wirkstoff Chlorhexidin enthält. Diesen Wirkstoff kennen Sie sicherlich aus vielen Mundspülungen und Zahnpasten. Durch diesen Wirkstoff werden Bakterien und Keime deutlich reduziert und die Entzündung bekämpft. Im PerioChip ® ist die Konzentration deutlich höher und durch die Platzierung in der Zahnfleischtasche kommt der Wirkstoff dort an, wo er wirken soll. Dieses Plättchen löst sich innerhalb einer Woche auf und gibt in diesem Zeitraum konstant den Wirkstoff an die Umgebung ab.
Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, sollte man die Behandlung alle drei Monate wiederholen. Da Parodontitis, wenn sie einmal ausgebrochen ist, eine chronische Krankheit ist, werden Sie leider weiterhin mit ihr leben müssen. Mit PerioChip ® ist es jedoch möglich, das Wachstum und die Ausbreitung von Erregern einzudämmen. Untersuchungen zufolge kann eine Behandlung mit PerioChip ® eine Erfolgsquote von 70% erreichen. Die Tiefe der Zahnfleischtaschen wird deutlich reduziert und der Kieferknochen unterhalb des Zahns regeneriert sich, sodass das Risiko eines Zahnverlustes minimiert wird. Wir empfehlen die Wiederholung der Behandlung alle 3 Monate, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Jedoch muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die Parodontitis als chronische Erkrankung anzusehen ist, und somit eine grundsätzliche „Heilung“ nicht zugesagt werden kann. Jedoch ist es möglich, die Erkrankung einzudämmen und die schwerwiegenden Folgen in der Regel zu verhindern. Natürlich ist auch hier die Bereitschaft des Patienten zur Mitarbeit zwingend nötig.
Es sind bisher keinerlei Nebenwirkungen einer Behandlung mit PerioChip ® bekannt. Lediglich eine (sehr unwahrscheinliche) Unverträglichkeit / Allergie gegen den Wirkstoff Chlorhexidin könnte vorliegen. Der Körper bildet keinerlei Abwehrmechanismen, wie z.B. Resistenzen bei Antibiotika-Behandlungen. Daher ist eine wiederkehrende Behandlung, wie wir sie alle 3 Monate anraten, problemlos möglich. Die Behandlung ist außerdem nahezu schmerzfrei, lediglich ein leichtes Druckgefühl nach dem Einsetzen kann auftreten, welches aber bereits im Laufe des ersten Tages abklingt.

Die Experten-Sprechstunde dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose und ersetzt eine Behandlung weder medizinisch noch rechtlich. Die Antworten spiegeln die Meinung des Autors wieder und nicht die der Betreiber von www.zahnarzt-arztsuche.de


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